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Von ganzem Herzen wünsche ich ein lichterfülltes Weihnachtsfest!  

                         

An dieser Stelle ist es mir auch ein besonderes Anliegen, mich für das Vertrauen sowie die Teilnahme an meinen Seminaren respektive Vorträgen zu bedanken. Ein herzlicher Dank gilt auch all den zahlreichen Lesern, die mir während der letzten Tage geschrieben haben.

Mit lieben Grüßen,         

                              Cornelius Selimov

 
                                  

           

 

       

                           

Du frägst mich, ob es Engel gibt?

Wie kommst Du auf diese Frage? Warum stellst Du gerade jetzt diese Frage? Weil Weihnachtszeit ist und die Kaufhäuser mit großen goldenen Engeln geschmückt sind? Weil sie nun überall auftauchen? Große wie kleine? Romantische und kitschige? Aus Papier und Lebkuchen? Aus Marzipan und Schokolade?

Damals, es ist in meiner Erinnerung als ob es gestern gewesen, als wir ins Weihnachtszimmer gingen und schon der Flur vom Licht der Kerzen so wundersam glänzte und mehr noch das Wohnzimmer, in dem der Christbaum erstrahlte, das Wachs der Honigkerzen und die Lebkuchen so himmlisch dufteten, damals hörten wir beim Betreten des Raumes das Klirren der Fensterscheibe. Ich weiß  genau noch, es war das rechte Fenster, jenes, das ein Tannenkranz mit der rot-goldener Schleife schmückte. „Der Engel, der die Kerzen am Baume soeben entzündet hatte, habe sich wohl am Fenster angeschlagen, als er eilig davon flog.", meinte die Mutter. Und wahrlich, am Fensterbrett fanden wir eine weiße Feder, die der Engel in seiner Eile verloren hatte. Diese kleine weiße Feder war das Aufregendste jenes Weihnachtsabends. Vielleicht sogar das Aufregendste aller Weihnachtsabende, die wir verbrachten. All die schönen und heiß ersehnten Geschenke verblassten im Glanze dieser kleinen weißen Feder. Wir bewahrten die Feder wie ein Kleinod in einer goldenen Schachtel, in der ursprünglich Pralinen verpackt waren. Jener Schachtel mit den beiden kleinen Engeln von Raffael, die zu Füßen der Sixtinischen Madonna lungern. Und so hielten wir den Beweis, dass ein Engel uns besucht hatte erst in der goldenen Schachtel und später in unseren Herzen. Oder war es umgekehrt? Bewahrten wir erst die Feder in den Herzen und später bloß in der Schachtel?

Freilich, Du sagst, das wären Kindheitsträume. Doch damals, als ich über die Straße laufen wollte, ja schon den Fuß auf die Fahrbahn setzte, als mich etwas zurückzuhalten schien, als ließe es mich nicht laufen, als wäre eine unsichtbare Mauer vor mir, die mir den Weg versperrte, die mich rettete und nicht zuließ, dass ich in das Auto lief, welches soeben an mir vorbei raste. Wer hätte wohl in Windeseile diese Mauer errichten können, die mir das Leben rettete, wenn nicht ein Engel, der meinte, mein Leben auf Erden sein noch nicht verwirkt?

Und das Wort des Freundes, der gegen jede Vernunft, der gegen seinen eigenen Vorteil gesprochen hat und so redete, wie es ihm die Stimme seines Herzens gebot, wie es ihm die Stimme seines Engels ins Herz legte, war das nicht Beweis genug? Wie viel an Beweisen bedarf es, um zu erkennen? Um anzunehmen, dass die Boten des Himmels über Zeit und Raum erhaben sind und uns immer nahe stehen?

Du meinst, wir hätten die Engel längst aus unserer Welt vertrieben, weil wir zu lärmend, zu rücksichtslos durch das Leben liefen? Mache die Menschen, mache Dich nicht zu wichtig! Du meinst doch nicht, dass sich Engel durch unser Poltern und Dröhnen vertreiben lassen? Engel kennen keine Furcht. Unser Poltern verschließt unsere Ohren, unser Hasten unsere Herzen, so dass wir die himmlischen Boten nicht mehr wahrnehmen. Das heißt noch lange nicht, dass sie uns deswegen fern wären.

Sie legen sanft ihre Flügel um Dich, wenn Du mut- und kraftlos bist. Engel hören stumm und aufmerksam zu. Sie kennen Deine Nöte, wissen was Dich sorgt, worauf Du hoffst, was Dich erfreut. Stets würdigen sie Deinen freien Geist, Dein freies Entscheiden und Handeln, doch sorgsam achten sie, dass Du Dich nicht im Gewirr der Stimmen der zahllosen Wahrheiten verirrst.  

Wenn Du auf sie hörst, so dringt ein sanftes Lächeln aus Deinem Herzen. Es beruhigt Dich, Du fühlst Dich nicht länger getrennt, einsam, verlassen. Du erkennst, dass Du eins bist mit Gott, dem Universum, der Welt, ja mit jedem Mensch, jedem Tier, jeder Blume. Was soll Dir da noch geschehen? Du bangst dennoch? Weißt Du denn nicht, was Engel sagen, wenn sie zu Menschen sprechen: "Fürchte Dich nicht!" - Trage dies in Deinem Herzen, und Du wirst fühlen, dass es überall Engel gibt. 

   C.S., Dezember 2011

  

            

 

 
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